Wie funktioniert klimaneutral Drucken?

Klimaneutral Drucken bedeutet, dass die CO2-Emissionen Ihres Druckauftrags wieder ausgeglichen werden. Druckprodukte werden in drei Schritten klimaneutral:

1.   CO2 berechnen

Wir als Druckerei haben die relevanten CO2-Emissionsquellen unseres Betriebes erfasst, soweit möglich reduziert und können die CO2-Emissionen einzelner Druckproduktionen berechnen.
Bei der Berechnung des CO2-Fußabdrucks werden die CO2-Emissionen erfasst, die beispielsweise durch die eingesetzten Materialien, den Produktionsprozess und die Logistik entstehen.

2.   CO2 ausgleichen

Klimaschutzprojekte sparen CO2 ein – etwa durch Aufforstungsmaßnahmen oder den Ersatz klimaschädlicher Technologien. Durch Unterstützung eines dieser Projekte können die CO2-Emissionen des Druckauftrags ausgeglichen werden.
Alle Projekte sind nach den höchsten internationalen Standards zertifiziert, so dass Sie sicher sein können, dass die Maßnahmen vor Ort tatsächlich umgesetzt sind.

3.   CO2-Ausgleich nachvollziehen

Sie erhalten volle Transparenz durch das Klimaneutral-Label mit auftragsbezogener ID-Nummer: Durch Eingabe dieser ID auf www.climatepartner.com wird nachvollziehbar, wie viel CO2 durch Ihre Drucksachen entstanden ist und welches Klimaschutzprojekt Sie unterstützt haben.

Klimaneutrale Druckprodukte bieten Ihnen zahlreiche Vorteile:

Durch den Bezug klimaneutraler Druckprodukte leisten Sie einen Beitrag zum globalen Klimaschutz und unterstützen anerkannte Klimaschutzprojekte.

Mit dem Klimaneutral-Label auf Ihrem Druckprodukt bekennen Sie sich zum Klimaschutz und erhöhen die Glaubwürdigkeit Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.

Das Klimaneutral-Label mit auftragsbezogener ID-Nummer gewährleistet Transparenz: Sie können den Ausgleich der berechneten CO2-Menge über die ID nachvollziehen und kommunizieren.

Die nach internationalen Standards geprüften und zertifizierten Klimaschutzprojekte sparen nachweislich CO2 ein. Zusätzliche Sicherheit garantiert Ihnen der TÜV-Austria-zertifizierte Prozess von ClimatePartner für den Ausgleich der CO2-Emissionen.

Die Klimaneutralität bedeutet für Sie keinerlei Mehraufwand. Wir berechnen die CO2-Emissionen Ihres Auftrags, nehmen den CO2-Ausgleich vor und stellen Ihnen das Klimaneutral-Label zur Verfügung.

Der CO2-Ausgleich für Ihr klimaneutrales Druckprodukt kostet erfahrungsgemäß circa 1 bis 2 Prozent zusätzlich.

Mit ClimatePartner, einem führenden Lösungsanbieter für Unternehmen im Klimaschutz, haben wir einen starken Partner bei der Umsetzung klimaneutraler Druckprodukte an unserer Seite.
 

Das Prinzip der Klimaneutralität

Als klimaneutral bezeichnet man Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren CO2-Emissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen wurden. Der Ausgleich von CO2-Emissionen ist neben Vermeidung und Reduktion ein weiterer wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz.

Treibhausgase wie CO2 verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre, die Treibhausgaskonzentration ist somit überall auf der Erde in etwa gleich. Deshalb ist es für die globale Treibhausgaskonzentration und den Treibhauseffekt unerheblich, an welchem Ort auf der Erde Emissionen verursacht oder vermieden werden. Emissionen, die lokal nicht vermieden werden können, können deshalb durch Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort rechnerisch ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich erfolgt durch Klimaschutzprojekte.

Klimaschutzprojekte

Wie funktioniert ein Klimaschutzprojekt?
Klimaschutzprojekte sparen nachweislich Treibhausgase ein, zum Beispiel durch Aufforstung oder erneuerbare Energien. Unabhängige Organisationen wie TÜV, SGS, PwC u. a. kontrollieren die genaue Höhe der Einsparungen. Der Projektbetreiber kann durch den Verkauf von zertifizierten Emissionsminderungen das Projekt finanzieren. Nur Projekte, die finanzielle Unterstützung benötigen, werden als Klimaschutzprojekte anerkannt.

Klimaschutzprojekte müssen international anerkannte Standards erfüllen. Die wichtigsten Kriterien dabei sind:

a) Zusätzlichkeit

Es muss sichergestellt sein, dass ein Projekt nur deshalb umgesetzt wird, weil es eine zusätzliche Finanzierung durch den Emissionshandel erhält. Das Projekt muss also auf Erlöse aus dem Emissionshandel zur Deckung des Finanzierungsbedarfs angewiesen sein.

b) Ausschluss von Doppelzählungen

Es muss sichergestellt werden, dass die eingesparten CO2-Emissionen nur einmalig beim Eigentümer der Zertifikate angerechnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass Zertifikate nur einmal verkauft werden dürfen und anschließend stillgelegt werden müssen.

c) Dauerhaftigkeit

Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, zum Beispiel muss die Bindung von CO2 in Wäldern langfristig erfolgen. Eine Aufforstung, die nach wenigen Jahren durch Brandrodung wieder in eine Viehweide verwandelt wird, darf nicht als Klimaschutzprojekt anerkannt werden.

d) Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte

Klimaschutzprojekte müssen in allen genannten Kriterien in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Dritte wie TÜV, SGS oder PwC überprüft werden. Bei dieser Überprüfung wird die tatsächlich eingesparte CO2-Menge rückwirkend festgestellt.

Quelle: www.climatepartner.com
 

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